Ausstellung BIG TINGS im Stadt Palais - Museum über Reggae-, Dancehall- und Soundsystem-Kultur in Stuttgart
Musik kann Menschen verbinden, Identitäten stiften und Geschichten erzählen. Mit der Ausstellung <https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/big-tings> BIG TINGS widmet sich das StadtPalais – Museum für Stuttgart erstmals umfassend der Reggae-, Dancehall- und Soundsystem-Kultur in Stuttgart. Die Ausstellung zeigt vom 18.07.2026 bis 11.10.2026 wie aus jamaikanischen Klängen eine lebendige Bewegung entstand, die weit über die Musik hinauswirkt und die kulturelle Landschaft der Landeshauptstadt nachhaltig geprägt hat.
Ausgangspunkt der Ausstellung ist eine raumgreifende Rastafari-Flagge, die den Ausstellungsraum in die Farben Grün, Gelb und Rot gliedert. Die Besucher*innen begeben sich auf eine Reise von den jamaikanischen Wurzeln des Reggaes über die internationale Entwicklung der Kultur bis hin zu den Menschen, Orten und Initiativen, die Stuttgart zu einem der wichtigsten Zentren der deutschen Reggae- und Dancehall-Szene gemacht haben.
Historische Fotografien, selten gezeigte Archivbestände, persönliche Erinnerungsstücke, audiovisuelle Medien und interaktive Stationen machen die Geschichte dieser einzigartigen Kultur erfahrbar. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur Musik und Soundsysteme, sondern auch Themen wie Migration, Identität, Gemeinschaft und kultureller Austausch.
Vier besonders herausragende Akteure der Stuttgarter Szene Klaus Maack (Gründer Summerjam), Sentinel, John (Catch a Fire) & Jugglerz werden präsentiert. Zudem gibt es Einblicke in die vielfältige Reggae-Szene des Kessels.
<https://www.stadtpalais-stuttgart.de/ausstellungen/big-tings> BIG TINGS verbindet kulturhistorische Forschung mit persönlichen Geschichten und zeichnet ein vielstimmiges Porträt einer Szene, die über Jahrzehnte hinweg Menschen zusammengebracht und Stuttgart international geprägt hat.
Ausstellung "Jamaican Art" vom 28. Juni bis 24. August 2025 im Museum im Kloster in Bersenbrück
Die Ausstellung präsentierte jamaikanische Kunst von jamaikanischen Künstlerinnen und Künstlern. Die pulsierende Insel Jamaika ist Heimat vieler talentierter Künstlerinnen und Künstler der bildenden, skulpturalen und digitalen Kunst. Die unverwechselbare jamaikanische Kunst entwickelte sich von ihren bescheidenen Anfängen in den 1930er Jahren über die 1960er Jahre als junge souveräne Nation im August 1962 bis in unsere digitale und zeitgenössische Moderne. All diese Epochen und ihre spezifischen künstlerischen Ausdrucksformen wurden in dieser einzigartigen Schau präsent.
„We likkle but TALLAWAH“ wird oft in Jamaika und von Jamaikanern in der Diaspora zitiert. Daher hat das „likkle“ Museum im Kloster dieses Konzept entwickelt und ist stolz darauf, mit sehr begrenzten Mitteln ein breites Spektrum von etablierten jamaikanischen Künstlerinnen und Künstlern bis hin zu den zeitgenössischen jungen Rebellen präsentiert zu haben – um „it TALLAWAH“ in Deutschland zu präsentieren. Dabei wurden auch Grenzen zur jamaikanischen Musik überschritten. Die exemplarischen Kunstwerke und Werke hoben viele verschiedene Genres der jamaikanischen bildenden Kunst hervor: Klassische Malerei, intuitive Kunst, Skulpturen, Grafikdesign, Töpferei, Fotografie und digitale Kunst.
Die Ausstellung ‘Jamaican Art’ zeigte Künstlerinnen und Künstler wie
David Pottinger, Richard Gayle, Ras Dizzy, Laura Facey, Joshua Solas, Barbara Walker, Gene Pearson, Cecil Baugh, Neville Garrick, Michael „Freestylee“ Thompson, Limonius, Sean Henry, Gavin Jordan, Karin Rahts, Acquille Dunkley, Phyll Williams, Taj Francis, Judy Ann MacMillan, Albert Artwell, Albert Huie, Alan Zion, Carl Abrahams, Michael Elliott, Osmond Watson, Richard Nattoo, Seya Parboosingh, Karl Parboosingh, Alecia McKenzie, Christopher Gonzales, Beverley Oliver und viele mehr.
Am 27.06.2025 wurde die Ausstellung eröffnet. Am 28.06.2025 fand eine international besetzte Podiumsdiskussion im Museum im Kloster mit dem Titel Jamaican Art – from different prospectives Chances and Challenges – locally and in Europe statt. Panellists waren:
- Mrs. Theresa Roberts (Jamaica Ambassador/Special Investment Envoy for Culture and Arts, UK)
- Mrs. Dr. Claudia Hucke (Art Historian with focus on Jamaican Art, Germany – author of the book: Picturing the Postcolonial Nation: (Inter)nationalism in the Art of Jamaica 1962 – 1975, Ian Randle Publisher)
- Ms. Barbara Walker (Artist, Jamaica Diaspora Germany – former owner of Mocking Bird Hotel in Portland)
- Ms. Petra Schmidt (Jamaican Art Collector, Germany)
- Mr. Joshua Solas (Artist, Jamaica).
Kuratorenteam: Frau Katharina Pfaff (Direktorin Museum im Kloster) und Karl-Olaf Kaiser (Mitglied des Vorstandes DJG).
Hier geht's zur Pressemeldung auf der Webseite des Museums.
(fg)